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Donnerstag, 11. 2010

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++ BROTFABRIK FESTIVAL 2010 11. - 13. März ++
Veranstaltungsort:D-60488 Frankfurt
Strasse:Bachmannstr. 2-4
Location:Brotfabrik Kultuprojekt 21
Beginn:20:00 Uhr
Eintritt:je nach Konzert verschieden
Zusätzliche Infos:
BROTFABRIK FESTIVAL 11.3. - 15.3.

2009 gab es zum ersten Mal das Brotfabrik-Festival, auf dem die ganze
stilistische Bandbreite der Musik, die in der Bachmannstraße zu hören
ist, auch abgebildet wurde. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf
Weltmusik und Jazz und das erstmals auf fünf Tage verteilt, Matinee
und Filmvorführung inklusive. „Wir wollen ganz bewusst den
Festivalrahmen auch für Themen nutzen, die als Einzelkonzerte in der
Brotfabrik keine Chance hätten, weil sie z. B. in Deutschland noch zu
unbekannt sind und dann nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen
würden“, stellt Markus Gardian, für die Programmauswahl
verantwortlich, einen wichtigen Aspekt des Konzeptes heraus.
„Exemplarisch steht dafür der französische Abend mit Andy Emler
MegaOctet und Emile Parisien Quartet. Diese beiden Gruppen sind in
Frankreich sehr bekannt und vielfach ausgezeichnet, aber bei uns noch
nahezu unbekannt.“ Neben dem französischen Abend hat auch der Balkan
in seinen vielfältigen Facetten seinen Platz im Festival und die
beiden letzten Festivaltage belegen, dass in der Brotfabrik immer auch
gerne Künstler präsentiert werden, die zwischen den Stilen und
Kulturen eine ganz eigene musikalische Sprache suchen und mit eigenen,
eigenwilligen Klängen zu überzeugen wissen. Auf große Namen muss man
an diesem verlängerten Wochenende trotzdem nicht verzichten. „Ganz
ohne bekannte und schon sehr erfolgreiche Künstler geht es nicht, aber
es handelt sich um besondere Konstellationen. So spielt Lee Konitz mit
der jungen Band Minsarah und Quadro Nuevo mit dem Projekt ihres
Saxophonisten, Songs of Spices. Auch das zeigt die Philosophie des
Festivals. Es soll viel zu entdecken geben. Neue Bandkonstellationen,
etablierte Künstler im Zusammenspiel mit Newcomern“, erklärt
Gardian. Mit Fragile eröffnet eine Frankfurter Band das Festival, die
schon zwei Mal in der Brotfabrik zu sehen war. Denn auch die heimische
Szene soll neben den internationalen Musikern präsentiert werden.
Petra Woisetschläger und Udo Betz überraschen dabei mit einer
Premiere, einem exklusiven gemeinsamen Konzert mit der Jazz-Legende
Heinz Sauer. Sauer an einem Abend mit Lee Konitz – das ist sicher
nicht nur ein absolutes Highlight für Fans des Saxophons.


DONNERSTAG
Do 11.3. 20 Uhr Fragile & Heinz Sauer Frankfurt
Fragile gehören zu den wenigen Frankfurter Bands, die regelmäßig in
der Brotfabrik auftreten. Ein Indiz für die Qualität der Musik des
Basis-Duos Petra Woisetschläger (Gesang, Piano) und Udo Betz
(Kontrabass, E-Bass), das zunächst auf zwei Alben mit
außergewöhnlichen, auf zwei Instrumente und Stimme reduzierte
Coverversionen von Jazz-Standards und Pophits überraschte, um dann mit
wechselnden Gästen und zusätzlichen Instrumenten das Konzept zu
verfeinern, und trotzdem dem Minimalismus treu zu bleiben. Mit dem
2009 erschienenen vierten Album „Inside Of Me“ beginnt für Fragile
eine neue Zeitrechnung. Zwar gibt es auch hier noch Klassiker wie
„The Thrill Is Gone“, „My Man's Gone Now“, „Purple Rain“
oder „Hurt“, die die Fragile-typische Verwandlung erfahren, aber
mit „Bruckner Reloaded“ wird auch ein klassischer Komponist
„bearbeitet“ und – noch wichtiger – nach Udo Betz, von dem
schon Instrumentals auf früheren CDs zu hören waren, präsentiert
auch Petra Woisetschläger drei eigene Vokal-Kompositionen. Ist das
Pop, Ballade, Jazz, Kammermusik, zeitgenössische Musik? Die Frage wird
in den meisten Kritiken zu „Inside Of Me“ gestellt. Und die Antwort
lautet meistens: Fragile sind eine Kategorie für sich. Exklusiv beim
Brotfabrik-Festival spielt erstmals Frankfurts Top-Saxophonist Heinz
Sauer, der gerade eine neue CD mit Michael Wollny und Joachim Kühn
veröffentlicht hat und gute Pianisten zu schätzen weiß, mit Fragile.
Wir hoffen auf einen sensationellen Auftritt.
www.fragile-duo.de

Do 11.3. 21 Uhr Lee Konitz & Minsarah USA
Der 1927 in Chicago geborene Lee Konitz war schon mit 21 Mitglied im
berühmten Miles Davis/Gil Evans-Nonett, spielte seitdem mit vielen
Größen des US-amerikanischen und europäischen Jazz (Gerry Mulligan,
Hans Koller, Charles Mingus, Albert Mangelsdorff), faszinierte mit
seinem Spiel in vielen Duo-Projekten und zeigte sich auch offen für
Bach und die Impressionisten. Mit Minsarah steht dem Altsaxophonisten
ein multinationales Ensemble um den deutschen Pianisten Florian Weber
zur Seite, das einen ausgezeichneten Ruf hat. Über das gemeinsame
Album „Deep Lee“ schrieb die Washington Post im vergangenen Juli,
dass ein innovativer Geist wie Konitz immer auf der Suche sei nach
Musikern, die ihn inspirieren und mit denen das Zusammenspiel eine
echte Herausforderung bedeutet. „Mit seinen verschiedensten
Einflüssen lenkt und führt das Trio Konitz in unterschiedlichste
musikalische Milieus zwischen Kammer-Jazz-Texturen, kleinen Combo-
Spielereien und melodischen Improvisationen.“ Der eine Standard auf
dem Album wird dabei so frei interpretiert, dass er als solcher gar
nicht auffällt im Kontext von reicher Klangfülle, kontrapunktischen
Entwürfen und dissonanten Exkursionen. Generationsübergreifender
Modern Jazz at its best der mit ganz eigener Handschrift spielend alle
Stilgrenzen aushebelt.
www.florian-weber-music.com/minsarah/


FREITAG
Fr 12.3., 20 Uhr Emile Parisien Quartet Frankreich
Ein hohes Niveau an Kreativität, Originalität und Reife bescheinigt
das Jazz Magazin dem Emile Parisien Quartet mit Emile Parisien
(Saxophon), Julien Touéry (Piano), Ivan Gélugne (Kontrabass) und
Sylvain Darrifourcq (Schlagzeug). Der Jazzman ließ sich sogar dazu
hinreißen zu schreiben: „Diabolisch! Emile Parisien und seine Band
akzeptieren keine Schranken und schaffen ein einzigartiges Universum,
das den Hörer packt und nicht mehr loslässt.“ Die Kollegen vom
Deutschlandfunk formulieren das konkreter und differenzierter: „Hier
gehen tänzerische Luftigkeit und bedeutungsvoller Tiefgang Hand in
Hand, hier bezieht man sich auf erklärte Vorbilder wie Wayne Shorter
und John Coltrane, aber auch auf Debussy, Ravel und Strawinsky – und
entfaltet einen breiten Stimmungsfächer von melodiöser Sanftheit bis
hin zu brachialer Eruptivität.“ Selbst Arnold Schönberg wird
zitiert, was verdeutlicht, wie weit der musikalische Horizont der
jungen Franzosen reicht und warum sie als eine der aufregendsten
Nachwuchsformationen Europas gelten.
www.emileparisienquartet.com

Fr 12.3., 22 Uhr Andy Emler MegaOctet Frankreich
Was – werden Sie fragen – ist ein MegaOctet? Gute Frage, nächste
Frage. Angekündigt sind zumindest neun Musiker, acht, die den
Pianisten Andy Emler begleiten und dabei eine ganze Armada an
Blasinstrumenten mit auf die Bühne bringen, Waldhorn inklusive. Seit
20 Jahren gibt es das MegaOctet, eines der erstaunlichsten Phänomene
der Szene, das gerne als die Formel 1 des französischen Jazz
bezeichnet wird. „Eine druckvolle, nicht selten humorvolle Melange
aus Jazz, Rock, E- und Weltmusik. Diese Mini-Bigband gleicht mit
Musikern wie Laurent Dehors, Eric Echampard, Philippe Sellam und
François Verly einem who is who und somit einer Bestandsaufnahme des
aktuellen französischen Jazz“, urteilte Deutschlandradio Kultur
über das, was der Bandleader selber „ Living European music of the
early 21st century" nennt. Zwischen Avantgarde und anspruchsvoller
Unterhaltung lassen sich so einige Nischen finden. Andy Emler und sein
MegaOctet füllen sie auf wundersame wie wunderbare Weise.
www.andyemler.com
Das Konzert wird unterstützt von Institut français d’histoire en
Allemagne (IFHA)


SAMSTAG
Sa 13.3., 19 Uhr
„Jazzta Prasta or which are the Bulgarian Notes“ Film
Zum Einstieg in den dritten Abend des Brotfabrik Festivals läuft der
knapp einstündige Film „Jazzta Prasta or which are the Bulgarian
Notes“ des bulgarischen Regisseurs Andrey Slabakov. Martin Lubenov,
der im Anschluss live auf der Bühne stehen wird, ist Star des
Streifens. Das Dokumentarfilm-Team begleitete ihn auf seiner Reise in
das arme bulgarische Romadorf Kotel, wo er für begabte Teenager einen
Workshop gibt. „Martin Lubenov entspricht nicht dem Mythos des
hochbegabten aber leidenden Zigeuner, und seine Geschichte ist für die
Gypsy Community ebenso wichtig wie für die zeitgenössische Kultur
Bulgariens im allgemeinen. Ein Film über einen großartigen Musiker
der seinen Weg geht, ungeachtet aller Grenzen, ethnischer Vorurteile
und der Trägheit konservativen Denkens“, scheibt www.film.at über
den Film.

Sa 13.3., 20 Uhr
Duo Martin Lubenov & Vladimir Karparov Bulgarien
Wien trifft auf Berlin und das auf Basis bulgarischer
Musiktraditionen. Martin Lubenov lebt an der Donau, Vladimir Karparov
an der Spree. Beide stammen aus Sofia. Lubenov gehört unbestritten zu
den ganz großen des Balkan-Akkordeons, ein wahrer Tastenzauberer. Aber
er überzeugt nicht nur als Komponist und Arrangeur von Roma-Musik, er
setzt sie auch in Bezug zu Swing, Modern Jazz, Tango Nuevo, Salsa und
Musette. Auch Astor Piazzolla und Richard Galliano lassen grüßen! Mit
seinem unorthodoxen Balkan-Quartett Jazzta Prasta war er 2005 Gewinner
des österreichischen World Music Awards. Vladimir Karparov, der
Saxophonist, zeigte sich von Anfang gleichermaßen fasziniert von
bulgarischer Musik wie vom Jazz, tendierte dann mehr zum Jazz, bekam
ein Stipendium an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und
näherte sich fern der Heimat wieder der Musik des Balkans an. In
Berlin setzte Karparov sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns
Eisler fort und beendete es mit dem Abschluss Saxophon und Pädagogik
2005 erfolgreich. Auch er leitet ein eigenes Quartett, auf seinem
aktuellen Album „Thracian Dance" ist Martin Lubenov einer seiner
Studiogäste. Als Duo bündeln sie nun ihre Talente.
www.vladimirkarparov.com

Sa 13.3., 22 Uhr
Ljiljana Buttler Quartet Serbien/Ungarn/Niederlande
Rabih Abou-Khalil, der libanesische Oud-Vituose aus München, auch
schon Gast in der Brotfabrik, formulierte seine Faszination für
Ljiljana Buttler einmal wie folgt in beinah orientalischer Poesie:
„Eine Stimme, die erdiger als die Erde selbst ist, mit einer
Intensität, die geradewegs durchs Herz geht. Emotional bewegende und
berührende Musik, die alle Ingredenzien künstlerischer Sensualität
besitzt. Wunderbar!“ Beinahe wäre diese tiefe, warme Stimme der
Szene für immer verloren gegangen. Denn Ljiljana Petrović wie sie
bürgerlich heißt galt 15 lange Jahre wie vom Erdboden verschluckt.
Als legendäre Romasängerin galt sie in den Sechziger- und
Siebzigerjahren als der Magnet der Belgrader Café- und
Restaurantstraße Skadarlija. Aber unter Milošević waren ihre
nuancenreichen, melancholischen Liebeslieder nicht mehr gefragt. Nach
Deutschland übersiedelt, arbeitete sie hier als Putzfrau bevor Dragi
Šestić, der Gründer und Leiter der Mostar Sevdah Reunion sie wieder
entdeckte und ihr mit 58 zum Comeback verhalf. Seitdem gilt die
„Gypsy Ella Fitzgerald“ als eine der ganz großen Vokalistinnen der
Weltmusik. „Ihre tiefe, berührende Stimme umgarnt, modelliert die
Melodien. Ljiljana Buttler weiß um das Geheimnis, dass Töne mehr sind
als Teile einer Melodie. Dass sie ganze Gefühlswelten enthalten und
vermitteln können“, beschrieb www.globalsounds.info die Musik auf
dem Album „Frozen Roses“.
www.myspace.com/ljiljanabuttler


SONNTAG
So 14.3., 13 Uhr
Daniel Kahn & The Painted Bird USA/Berlin
Zu Kahn und seinen schrägen Vögeln kursieren recht plakative
Vergleiche im weltweiten Netz. So verbreitete "Die Zeit" in ihrem Blog
folgende Einschätzung: „Daniel Kahn & The Painted Bird sind dem
Klezmer, was die Pogues dem Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik
der osteuropäischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk.“
Der aus Detroit stammende Sänger, Akkordeon- und Ukulele-Spieler hat
in Berlin seine neue Heimat gefunden, gehört dort nicht nur zur
jüdischen Kulturszene der Stadt. The Painted Bird gilt längst über
die Stadt- und auch Landesgrenzen hinaus als eine der umtriebigsten
unter den neuen Klezmer-Bands. Kahn & Co. geben sich gerne auch
unbequem und politisch, wenn sie auf Jiddish, Deutsch und Englisch
ihre Geschichten von Partisanen und Parasiten (so der Titel des
Albums) ihrem faszinierten Publikum präsentieren. Berlin als neuer
Standort hat sicherlich dazu beigetragen, dass das Kabarett-Element in
der Musik der Painted Birds schärfere Konturen bekommen hat. Brecht,
Weill und Eisler scheinen Spuren hinterlassen zu haben, aber auch
andere Einflüsse wie Nina Simone, Leonard Cohen und Tom Waits kann man
heraus hören. Selbst ein Magazin wie INTRO, nicht unbedingt ein Medium
für Klezmer-Musik, fühlte sich für das Album verantwortlich. Wegen
seines revolutionären Enthusiasmus und der „musikalischen Symbiose
von Ost-Europa und dem Berlin der 20er-Jahre mit den großen
Traditionen des politischen Songs und den Erzählstrukturen des
traditionellen Volksliedes als Mittel der Weitergabe einer kollektiven
Identität“.
www.paintedbird.net

So 14.3., 20 Uhr
Juan Carlos Cáceres & Tango Negro Trio Argentinien
Als Juan Carlos Cáceres im Sommer 2009 das Weltmusik im Palmengarten-
Programm bereicherte, schrieb Jean Trouillet im Journal Frankfurt:
„Nach Astor Piazzolla ist Cáceres der zweite große Tango-
Revolutionär. Piazzolla führte den Tango aus den Tanzhallen in die
Konzerthäuser und veränderte Tempi und Instrumentierung. Cáceres ist
ebenso auf der Suche nach der Seele, dem tiefen Gehalt des Tango. Er
erzählt die Geschichte der italienischen Einwanderer Argentiniens, die
mit den Schwarzen am Rio Plata dieses Genre schöpften. Für ihn ist
Tango nicht nur eine poetische, sondern auch eine aufmüpfige Musik.“
Darüber hinaus sei – was Stimme und Arrangements der Songs betrifft
– eine Seelenverwandtschaft zu Paolo Conte festzustellen. Na, das
sind doch mal wirklich interessante Koordinaten... „Der Tango-
Rhythmus ist manchmal unaufdringlich klar, in Verfremdungen nur noch
als Ursprung zu ahnen, vielfach aber in Anleihen aus den unendlichen
Schätzen der rhythmischen Brechungen vor allem in der brasilianischen
und kubanischen Musik vollkommen aufgelöst“, bemerke Jazz-Kritiker
Ulrich Olshausen nach dem Palmengarten-Auftritt in der FAZ. Erleben
Sie den Tango also einmal ganz anders.
www.juancarloscaceres.com

MONTAG
Mo 15.3., 20 Uhr
Songs of Spices with Quadro Nuevo Deutschland
Quadro Nuevo sind immer Garanten für ausverkaufte Konzertsäle. Mit
einem Mix aus Tango, Valse Musette, Arabesken, Flamenco und liebevoll
entstaubter Filmmusik haben sie sich ihr Publikum über Jahre erspielt.
Bei diesem neuen Programm, das erst Anfang März Premiere feiert,
begleiten die Quadro Nuevo-Musiker Songs of Spices. Songs of Spices,
das sind Evelyn Huber (Harfe) und Mulo Francel, der etatmäßige
Saxophonist von Quadro Nuevo. Was alle zusammen als Hörvergnügen auf
die Bühne zaubern, hat Ohrenzeugen schon einmal veranlasst, folgende
Frage zu stellen: Wie klingen Safran, Kakao, Paprika, Zimt, Mohn,
Sternanis, Koriander, Rosmarin, Kreuzkümmel, Ingwer oder Sylphion, die
heute verschollene Würze der Römer und Griechen? Die Antwort können
wir erahnen: Wie die Musik von Songs of Spices.
www.quadronuevo.de
www.mulo-francel.de


Mit freundlicher Unterstützung von
academia de tango
HR 2
Institut français d'histoire en Allemagne (IFHA)
Instituto Cervantes Frankfurt
Journal Frankfurt


Alle Infos zu den einzelnen Konzerten und Ticket-Links ersehen Sie auf www.brotfabrik.info :)
 
Kategorie:Verschiedene Stilrichtungen
Homepage:http://www.brotfabrik.info
Kontakt-email:kontakt@brotfabrik.info
Flyer in Originalgröße anzeigen
 

 

++ BROTFABRIK FESTIVAL 11 - 15 März ++
Veranstaltungsort:D-60488 Frankfurt
Strasse:Bachmannstr. 2-4
Location:Kulturprojekt 21 e.V.
Beginn:20:00 Uhr
Eintritt:je nach Konzert verschieden
Zusätzliche Infos:
BROTFABRIK FESTIVAL 11.3. - 15.3.

2009 gab es zum ersten Mal das Brotfabrik-Festival, auf dem die ganze
stilistische Bandbreite der Musik, die in der Bachmannstraße zu hören
ist, auch abgebildet wurde. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf
Weltmusik und Jazz und das erstmals auf fünf Tage verteilt, Matinee
und Filmvorführung inklusive. „Wir wollen ganz bewusst den
Festivalrahmen auch für Themen nutzen, die als Einzelkonzerte in der
Brotfabrik keine Chance hätten, weil sie z. B. in Deutschland noch zu
unbekannt sind und dann nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen
würden“, stellt Markus Gardian, für die Programmauswahl
verantwortlich, einen wichtigen Aspekt des Konzeptes heraus.
„Exemplarisch steht dafür der französische Abend mit Andy Emler
MegaOctet und Emile Parisien Quartet. Diese beiden Gruppen sind in
Frankreich sehr bekannt und vielfach ausgezeichnet, aber bei uns noch
nahezu unbekannt.“ Neben dem französischen Abend hat auch der Balkan
in seinen vielfältigen Facetten seinen Platz im Festival und die
beiden letzten Festivaltage belegen, dass in der Brotfabrik immer auch
gerne Künstler präsentiert werden, die zwischen den Stilen und
Kulturen eine ganz eigene musikalische Sprache suchen und mit eigenen,
eigenwilligen Klängen zu überzeugen wissen. Auf große Namen muss man
an diesem verlängerten Wochenende trotzdem nicht verzichten. „Ganz
ohne bekannte und schon sehr erfolgreiche Künstler geht es nicht, aber
es handelt sich um besondere Konstellationen. So spielt Lee Konitz mit
der jungen Band Minsarah und Quadro Nuevo mit dem Projekt ihres
Saxophonisten, Songs of Spices. Auch das zeigt die Philosophie des
Festivals. Es soll viel zu entdecken geben. Neue Bandkonstellationen,
etablierte Künstler im Zusammenspiel mit Newcomern“, erklärt
Gardian. Mit Fragile eröffnet eine Frankfurter Band das Festival, die
schon zwei Mal in der Brotfabrik zu sehen war. Denn auch die heimische
Szene soll neben den internationalen Musikern präsentiert werden.
Petra Woisetschläger und Udo Betz überraschen dabei mit einer
Premiere, einem exklusiven gemeinsamen Konzert mit der Jazz-Legende
Heinz Sauer. Sauer an einem Abend mit Lee Konitz – das ist sicher
nicht nur ein absolutes Highlight für Fans des Saxophons.

Termine:
11. März
20:00 Fragile & Heinz Sauer / Frankfurt
21:00 Lee Konitz & Minsarah / USA

12. März
20:00 Emile Parisien Quartet / Frankreich
22:00 Andy Emler MegaOctet Frankreich

13. März
19:00 Film: „Jazzta Prasta or which are the
Bulgarian Notes“
20:00 Duo Martin Lubenov & Vladimir Karparov Bulgarien
22:00 Ljiljana Buttler Quartet Serbien/Ungarn/Niederlande

14. März
13:00 Daniel Kahn & The Painted Bird USA / Berlin
20:00 Juan Carlos Cáceres & Tango Negro Trio/ Argentinien

15. März
20:00 Songs of Spices with Quadro Nuevo / Deutschland


Mit freundlicher Unterstützung von
Institut français d'histoire en Allemagne (IFHA)
academia de tango
HR 2
Instituto Cervantes Frankfurt
Journal Frankfurt

Alle Einzel-Infos zu den Konzerten und den Ticket-Links gibt es unter www.brotfabrik.info :)
 
Kategorie:Sonstiges
Homepage:http://www.brotfabrik.info
Kontakt-email:kontakt@brotfabrik.info
 



 

++ Sondergastspiel: Romeo Franz Ensemble feat. Joe Bawelino (g) ++
Veranstaltungsort:D-70178 Stuttgart-Mitte
Strasse:Marienstr. 3b
Location:Traditional Jazz Hall
Beginn:20:00 Uhr
Eintritt:
Zusätzliche Infos:
Sondergastspiel:

Romeo Franz Ensemble feat. Joe Bawelino (g)

Hot & Sinti Swing
 
Kategorie:Siehe Zusätzliche Infos
Homepage:http://www.jazz-hall.de
Kontakt-email:jazz-hall@t-online.de
 

 

++ Jazzhead Live im Puck Sportsbar ++
Veranstaltungsort:D-87700 Memmingen
Strasse:Hühnerbergstr. 19
Location:Puck Sportsbar
Beginn:20:00 Uhr
Eintritt:?
Zusätzliche Infos:
Jazzhead Jazzhead spielen instrumentale Jazz Klassiker ("Summertime", "Black Orpheus", "Autumn Leaves"), moderne Pop Lieder ("How Deep Is Your Love", "Under the Bridge") mit und ohne Gesang die fuer Jazz arrangiert wurden, und ein Paar Latin ("Oye Como Va") Lieder. http://www.jazzhead.de
 
Kategorie:Populärer Modern Jazz
Homepage:http://www.puck-sportsbar.de
Kontakt-email:oliver@jazzhead.de
 


 
© Simons-IT